Aktionstage am 5. & 6. Juni in Fulda

Sozial- und klimagerechte Mobilitätswende jetzt: Autobahnbau stoppen!

Der Verkehrssektor gehört zu den größten Klimakillern in Deutschland – deshalb muss die Verkehrswende nicht irgendwann, sondern jetzt stattfinden. Das ist die zentrale Aussage der beiden Demos, die in Fulda und anderswo an den bundesweiten Aktionstagen mit dem Motto „Sozial- und klimagerechte Mobilitätswende jetzt: Autobahnbau stoppen“ am Samstag und Sonntag dem 5. und 6. Juni stattfinden werden.

In Fulda laden Verkehrswende Fulda – Regionalgruppe des VCD, der ADFC Fulda, Attac Fulda, Fridays for Future und der Radentscheid Fulda zunächst am Samstag, 5. Juni um 11 Uhr ab der Pauluspromenade am Dom zu der familienfreundlichen Fahrradschiebedemo „Verkehrswende jetzt anschieben!“ Mit der Demo, die in einem Bogen durch die Innenstadt zum Universitätsplatz führt, wird ein klimagerechtes, fahrradfreundliches und enkeltaugliches Fulda eingefordert. Am Sonntag, 6. Juni steht dann ab 10 Uhr auf einer 24 Kilometer langen Fahrraddemo von der Ochsenwiese über die A7 bis nach Eichenzell und dann zum Endpunkt am Umweltzentrum in Fulda die Forderung „Autobahnbau stoppen: Straßenumbau statt Neubau“ im Mittelpunkt.

Mobilitätswende heißt, dass alle im Alltag leicht auch ohne Auto von A nach B kommen. Dafür muss der der öffentliche Nahverkehr, das Radfahren und das Zu-Fuß-Gehen überall zur echten Alternative werden. Gerade im ländlichen Raum braucht es massiven Um- und Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs.

Heute noch Autobahnen und Bundesstraßen neu zu bauen ist dagegen in Zeiten des Klimawandels nicht mehr zu akzeptieren. Im Sinne des Klimavertrags von Paris und der jüngsten Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Klimagesetz fordern wir:

  • Wir brauchen ein Moratorium für Planungen und Bauarbeiten an Autobahnen und Bundesstraßen!
  • Der Bundesverkehrswegeplan muss gekippt und die geplanten Projekte gestoppt werden!
  • Die frei werdenden Gelder sollen eine sozial gerechte und ökologische Verkehrswende finanzieren!
  • Die Produktion von Autos muss in Bezug auf Stückzahl, Gewicht, zulässige Geschwindigkeit und Energieverbrauch reguliert werden!
  • Für Arbeitsstellen, die in der Automobilindustrie und im Straßenbau wegfallen, müssen attraktive Stellen in einer neuen Mobilitätsindustrie geschaffen werden!

Damit die Mobilitätswende auch in Fulda beginnt, fordern wir für Fulda:

  • Überall in Fulda zügig, sicher und stressfrei radfahren!
  • Mehr Fläche für den Umweltverbund, weniger für Stehzeuge!
  • Ein starker öffentlicher Nahverkehr in Fulda und der Region – zugänglich für alle!

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