Stadt lädt Bürgerinnen & Bürger zur Beteiligung

Am Freitag, 7. Oktober, lädt die Stadt zum Auftakt der Bürgerbeteiligung bei der Verkehrsentwicklung

Nach Ende der Stadtradeln-Preisverleihung an Fuldaer Radelnde um 15 Uhr im Fürstensaal geht’s los: Die Meinung Fuldaer Bürgerinnen und Bürger zur Verkehrsentwicklung ist gefragt, so jedenfalls das Signal der Stadt. Nach dem Auftakt der Beteiligung im Fürstensaal um 16 Uhr verteilen sich die Teilnehmenden dann im Grünen Zimmer und Gobelinzimmer auf verschiedene Thementische. Das Ende wird für 19.15 Uhr anvisiert. Eine Planungsradtour von 13-15 Uhr ab Domplatz am nächsten Tag setzt die Beteiligung fort.

Körniges Foto einer Tempo-30-Markierung auf der Straße.

Was wird der Beteiligungsprozess bringen? Mehr oder weniger Blech?

Bei dem Projekt geht es um die Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplans und des Nahverkehrsplans. Organisiert wird die Auftaktveranstaltung für die Bürgerbeteiligung von den vier von der Stadt beauftragten Planungsbüros: Planersocietät aus Dortmund, Gertz Gutsche Rümenapp aus Hamburg, die für den Verkehrsentwicklungsplan zuständig sind, sowie R+T Verkehrsplanung und Zentrum für integrierte Verkehrssysteme GmbH aus Darmstadt, die sich um den Nahverkehrsplan kümmern.

Auf zur Radtour mit den Planer(inne?)n

Am nächsten Tag können sich Interessierte Samstagmittag um 13 Uhr am Domplatz – der vertrauten Abfahrtsstelle der Fuldaer Critical Mass – mit Vertretern der Stadt sowie Mitgliedern der Büros Planersocietät und Gertz Gutsche Rümenapp  aufs Rad schwingen und an einer Planungsradtour teilnehmen. Hierfür wird um eine Anmeldung gebeten: spott[&]planersocietaet.de.

Foto mit einer Gruppe Radelnder von hinten auf der Fuldaer Bardostraße.

Fast wie bei Critical Mass jeden letzten Dienstag im Monat: Die Planungsradtour startet zentral am Domplatz.

Beide Termine werden nicht die letzten Beteiligungstermine sein, sondern bilden den Beginn eines längeren Beteiligungsprozesses, für den auch ein Online-Dialog geplant ist. Die Stadt Fulda steht mit derartigem nicht allein, denn Beteiligung ist hip. Selbst das Bundesverkehrsministerium beteiligte Bürgerinnen und Bürger beispielsweise am Bundesverkehrswegeplan. Doch angesehene Umweltverbände wie der BUND kritisierten, dass keiner der Alternativvorschläge von Bürgerinnen und Bürgern tatsächlich ernsthaft geprüft worden waren, und sehen Beteiligungsrechte verletzt.

Gehen wir optimistisch in den Prozess und hoffen, das dies in Fulda anders sein wird und Beteiligung nicht nur dem Zweck dient, Bürgerinnen und Bürger ruhigzustellen.

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